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Wir brauchen neue Menschenrechte
Wednesday, 9. January 2019, 19:30 - 21:00

Der Ingolstädter Didaktiker Jean-Pol Martin stützt seine Forderung auf Erkenntnisse der Glücks- und Bedürfnisforschung. Das Ziel menschlichen Lebens ist das Glück. Diese Auffassung ist fest verankert in der philosophischen Tradition seit Aristoteles. Glück kann man definieren als die Befriedigung der Grundbedürfnisse auf einem individuell zu bestimmenden Niveau.

In der Bedürfnisforschung wird die Pyramide von Abraham Maslow als Bezugsmodell anerkannt. Maslow beschreibt fünf Stufen von Grundbedürfnissen, ausgehend von den physiologischen Bedürfnissen auf der unteren Stufe und gipfelnd in dem Bedürfnis nach Sinn auf der höchsten Ebene. Mehr braucht man nicht, um den Menschen und seine Funktionsweise zu verstehen.

Jean-Pol Martin wurde am 10. April 1943 in Paris geboren. Er studierte Germanistik an der Universität Paris-Nanterre. Anschließend studierte er Romanistik und Germanistik in Erlangen. Nach dem Referendariat war er Studienrat für Französisch und Deutsch. Seine Promotion legte er 1985 mit dem Thema „Zum Aufbau didaktischer Teilkompetenzen bei Schülern“ ab. 1994 habilitierte er sich in Eichstätt und wurde zum außerplanmäßigen Professor ernannt.

Martin arbeitete mehrere Jahrzehnte an der Entwicklung und Verbreitung der von ihm begründeten Unterrichtsmethode Lernen durch Lehren, die heute in Deutschland und in zahlreichen Ländern der Welt Anwendung findet.

 

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